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Baumfällarbeiten im Gemeindegebiet, geplante Neupflanzungen

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den nächsten Wochen werden wir umfangreiche Baumfällarbeiten im Gemeindegebiet durchführen. Leider sind diese Maßnahmen erforderlich. Auch wir würden lieber die kranken Bäume erhalten, dies ist aber aus unterschiedlichen Gründen nicht immer möglich. „Tote“ Bäume müssen natürlich entfernt werden. Die Baumfällarbeiten sind wohl überlegt. Die Gemeinde plant aber auch eine große „Aufforstungsmaßnahme“ für das gesamte Gemeindegebiet (Ersatzpflanzungen). Dies wird aber ein größeres Projekt, das gut geplant werden muss. Wesentlich hierbei ist eine zeitgemäße und den heutigen Umweltbedingungen entsprechende Auswahl der Neupflanzungen. Mit einem Start der Umsetzung ist also erst ab 2027 zu rechnen. Gerne können Sie sich dann auch in dieses Projekt einbringen. Wir werden zu gegebenen Zeitpunkt darüber informieren.

Aktuelle Baumfällungen bis Ende Februar:

  • Am ehem. Rathaus für den Umbau zum Kindergarten
  • Regenrückhaltebecken (Biberschäden)
  • Alte Münchner Straße Ortsausgang zur Straße nach Haunshofen – tote Alleebäume
  • Brunnenbach (Hirtenweg) – tote Pappeln am Damm
  • Blumenstraße Nord – Pappeln (Ersatzpflanzungen bereits erfolgt)
  • Wilzhofener Straße / Am Schlehenring– tote Bäume
  • Grünbach Fasanenweg / Sportgelände – tote Bäume
  • Wilzhofen Bahnhofsallee und am Grünbach – Pappeln und Eschen

Hier werden ausschließlich alte, kranke, geschädigte und tote Bäume entfernt (ausgenommen am ehem. Rathaus).

Gerne lege ich Ihnen auch einige Gründe für die Fällungen dar:

  • Pappeln haben eine relativ geringe Lebensdauer. Sie werden meist schon ab 60-70 Jahren brüchig und stellen somit eine Gefahr dar. Die Pappeln in Wielenbach wurden in den frühen 60er-Jahren gepflanzt und sind jetzt eben in diesem Alter. Bei ersten Fällungen waren durchweg alle Pappeln bereits stark geschädigt.
  • Der schlechte Zustand der Eschen (Eschentriebsterben) ist bekannt. Nach heutigem Wissensstand werden sich die Eschenbestände nicht halten lassen.

Da von befallenen Bäumen eine große Gefahr durch Astbruch und Ansteckung gesunder Eschen ausgeht, wird die Gemeinde zum Schutz der anderen Eschen die befallenen Bäume entfernen.

  • Die Linden an der Rudolf-Seeberger-Allee sind in einem sehr schlechten Zustand. Diese könnten noch über aufwendige Pflegemaßnahmen am Leben gehalten werden. Das wird aber nicht darüber hinweghelfen, dass auch diese Bäume aufgrund der klimatischen Bedingungen und der Belastung durch Verkehr und Bebauung am Ende ihrer Lebensdauer angekommen sind (aktuell aber keine Fällungen)
  • Viele Bäume sind den aktuellen klimatischen Bedingungen in Kombination mit den Standorten an Bachläufen und Straßen nicht gewachsen und daher krank und geschädigt. Ein gutes Beispiel ist die noch bis vor einigen Jahren oft gepflanzte Vogelbeere (Eberesche).
  • Einige Baumbestände an Bachläufen sind unterspült und dadurch instabil. Sie stellen durch die Bodenlockerung eine akute Gefahr für die Uferbereiche dar. Die dadurch entstehenden Schäden an Bachufern sind in der Folge wiederrum zu sichern. Hier ist es sinnvoller, Hecken zu pflanzen und diese fachgerecht unter ökologischen Gesichtspunkten zu pflegen. Somit werden neben Biotopverbänden auch naturnahe wasserbauliche Maßnahmen erreicht.

Verständlicherweise wollen wir alle, dass unser Baumbestand erhalten bleibt. Aber auch Bäume haben einen Lebenszyklus. Arten die damals gleichzeitig gepflanzt wurden kommen jetzt auch gleichzeitig in eine Phase, in der an eine Fällung und Neupflanzung gedacht werden muss. Darüber hinaus tragen wir als Gemeinde für jeden dieser Bäume die Verkehrssicherungspflicht. Von gesunden und standfesten Bäumen geht auch keine Gefahr aus. Hier entsteht kaum Pflegeaufwand. Bei kranken und zum Verfall neigenden Bäumen sieht das anders aus. Hier ist, je nach Zustand des Baumes, eine bis halbjährliche Pflege gefordert, die zwischen 500 EUR bis 2.000 EUR kostet. Sie werden verstehen, dass dies nicht für mehrere hundert Bäume im Dorfgebiet zu leisten ist.

Wir wollen uns dieser Herausforderung annehmen. Das bedeutet aber einen Umbau unserer Baumbestände und Straßen- und Bachbegleitbegrünung nach heutigen Anforderungen und dem heutigen Wissenstand. Freuen wir uns auf die Neupflanzungen.

Herzliche Grüße

 

Harald Mansi

Erster Bürgermeister

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